Open Access | Fragen und Antworten

Das Publizieren in Open Access setzt sich mehr und mehr durch. Die Vorteile der schnellen und uneingeschränkten Verfügbarkeit sowie der deutlich erhöhten Sichtbarkeit von wissenschaftlichen Publikationen überzeugen Forschende wie auch Förderer.

Wie sind die Bedingungen an unserer Hochschule? Wurde den DEAL-Verträgen mit Springer und Wiley beigetreten? Informieren Sie sich über die Spezifika an unserer Hochschule zum Thema Open Access auf diesen Seiten.

Verlagsangebote für Mitglieder der Hochschule Offenburg

Im Rahmen der von der Hochschule Offenburg abgeschlossenen Lizenz gewährt der Verlag 15% Rabatt auf APCs für Veröffentlichungen in der Zeitschrift Science Advances.

Hinweise zum Workflow und zur Abrechnung

Gleichzeitig gilt für alle Science Publikationen die Green Open Access Richtlinie (zunächst als Test bis Ende 2021): Sofern Forschende von einer Organisation gefördert werden, die sich zu cOAlition S bekannt hat, können sie ihre akzeptierten Manuskripte (author-accepted manuscripts) ohne Embargofrist unter einer CC BY oder CC BY-NC Lizenz in ein beliebiges öffentliches Repositorium einstellen.

Mehr: https://www.sciencemag.org/news/2021/01/science-journals-offer-select-authors-open-access-publishing-free

 

 

 

 

 

 

 

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Für die Publikation von Fachartikel (nicht für Konferenzbeiträge/Proceedings) können rabattierte APCs eingekauft werden:

  • 10% Rabatt für Artikel in Hybrid Journals
  • 5% Rabatt für Artikel in Fully Gold Journals

Es wird jeweils ein Kontingent von 5 APC - im Voraus - erworben, das über 2 Jahre ausgebraucht werden muss.

Planen Sie einen Fachartikel bei IEEE zu veröffentlichen? Bitte sprechen Sie uns an.

Monografien und Sammelbände können in Open Access publiziert werden, zeitgleich wird eine Druckausgabe hergestellt (sog. hybride Publikation). Die Werke werden, sofern sich die Autorin bzw. der Autor nicht für eine andere CC-Lizenz entscheidet, als CC-BY-Lizenz auf der Plattform Nomos eLibrary veröffentlicht.

Für die Veröffentlichung in Open Access sowie der Druckausgabe wird ein Festpreis fällig, der mit ca. 30% durch das MWK gefördert wird. Die darüber hinaus anfallenden Kosten werden zwar zentral in Rechnung gestellt, aber einmal pro Jahr auf die Autoren bzw. deren Projekte umgelegt.

Weitere Informationen finden Sie im Steckbrief Nomos | Bücher.

Im Rahmen der von der Hochschule Offenburg abgeschlossenen Lizenz sind Open Access Publikationen wie folgt möglich (s. Titelliste, Excel-Datei):

  • In hybriden Zeitschriften fallen keine Kosten für unsere Autoren an. Artikel, die in hybriden Zeitschriften in Open Access publiziert werden, werden mit „SAGE Choice“ bezeichnet.
  • Artikel, die in einer der 182 Gold Open Access-Zeitschriften (Stand: Mai 2020) erscheinen, gewährt der Verlag einen Rabatt von 20% auf den Listenpreis.

Unabhängig von den Möglichkeiten einer Open Access Publikation erlaubt der Verlag den Autoren bzw. den Einrichtungen, denen die Autoren angehören, ihre nicht in Open Access erschienenen Artikel in der publizierten Fassung nach einem Jahr in einem Repositorium in frei zugänglich einzustellen (Grüner Open Access).

Weitere Informationen finden Sie im Workflow-Papier sowie im Steckbrief Sage.

Die Hochschule Offenburg nimmt am DEAL-Vertrag SpringerNature teil.

Der Vertrag legt die Kosten für das Publizieren von Artikeln fest (vgl. Titelliste, Excel-Datei):

  • In hybriden Zeitschriften fallen keine Kosten für unsere Autoren an.
    Artikel, die in hybriden Zeitschriften publiziert werden, werden mit „Open Choice“ bezeichnet.
  • In Gold Open Access-Zeitschriften ist der Listpreis der APC abzgl. einem Rabatt von 20% zu zahlen.

Bitte beachten Sie: Die Hochschule übernimmt die – nicht unerheblichen – Kosten für die Verträge aus einem zentralen Budget. Die Kosten für die APCs werden zwar zentral in Rechnung gestellt; aber einmal pro Jahr auf die Autoren bzw. deren Projekte umgelegt.

Darüber hinaus erlaubt der Verlag innerhalb des DEAL-Vertrags den uneingeschränkten Zugriff auf das Zeitschriften-Portfolio der Verlagsplattform mit wenigen Ausnahmen (s. Steckbrief).

Weitere Informationen finden Sie im Steckbrief DEAL | SpringerNature.

Die Hochschule Offenburg nimmt an dem DEAL-Vertrag mit Wiley teil.

Der Vertrag legt die Kosten für das Publizieren von Artikeln fest (vgl. Titelliste, Excel-Datei):

  • In hybriden Zeitschriften fallen keine Kosten für unsere Autoren an.
    Artikel, die in hybriden Zeitschriften publiziert werden, werden von Wiley mit „Online Open“ bezeichnet.
  • In Gold Open Access-Zeitschriften ist der Listpreis der APC abzgl. einem Rabatt von 20% zu zahlen.

Bitte beachten Sie: Die Hochschule übernimmt die – nicht unerheblichen – Kosten für die Verträge aus einem zentralen Budget. Die Kosten für die APCs werden zwar zentral in Rechnung gestellt; aber einmal pro Jahr auf die Autoren bzw. deren Projekte umgelegt.

Darüber hinaus erlaubt der Verlag innerhalb des DEAL-Vertrags den uneingeschränkten Zugriff auf das Zeitschriften-Portfolio der Verlagsplattform.

Weitere Informationen finden Sie im Steckbrief DEAL | Wiley.

Wozu braucht es einheitliche Bezeichnungen? "ORCID", "GRID" & "Ringgold"

Um Publikationen ohne Zweifel einer spezifischen Person oder Einrichtung zuzuordnen, sind eindeutige Identifikationskennzeichen und fest definierte Benennungen erforderlich. Letztlich kann die Forschungsleistung der gesamten Hochschule nur dann vollumfänglich dargestellt werden, wenn die Zuordnung über eindeutige Identifikatoren geregelt ist.

1. Autorenidentifikation:

  • ORCID verwaltet Autorenidentifikatoren. Die Hochschulleitung empfiehlt Hochschulangehörigen die Registrierung bei ORCID. Für die Registrierung wird Ihr Name, der akademische Titel und die Affiliation benötigt. Bitte erfassen Sie unbedingt „Offenburg University of Applied Sciences“ oder die u. a. IDs.

2. Identifikation der Hochschule:

  • GRID (Global Research Identifier Database) verzeichnet Forschungsorganisationen.
    GRID-ID der Hochschule Offenburg: grid.440974.a
  • Ringgold ist für die Administration von Einrichtungen im Publikationssektor zuständig.
    Ringgold-ID der Hochschule Offenburg: 64369
  • Verwenden Sie ausschließlich diese Bezeichnungen. Sie gelten für den Campus Offenburg als auch für den Campus Gengenbach:
    Im deutschen Umfeld:
    Hochschule Offenburg – Technik, Wirtschaft und Medien | Kurzform: Hochschule Offenburg
    Im internationalen Umfeld:
    Offenburg University of Applied Sciences | Kurzform: Offenburg University

3. Offizielle Bezeichnung der Institute sowie deren Ringgold-ID:

  • Affective and Cognitive Institute (589825)
  • Institut fur Energiesystemtechnik | Institute for Energy Systems Technology (565422)
  • Institute for Machine Learning and Analytics (589826)
  • Institut für Nachhaltige Silikatforschung Offenburg (589827)
  • Institute for Trade and Innovation (589828)
  • Institute for Unmanned Aerial Systems (589829)
  • Institut für verlässliche Embedded Systems und Kommunikationselektronik | Institute of Reliable Embedded Systems and Communication Electronics (589830)
  • Peter-Osypka-Institut für Medizintechnik | Peter Osypka Institute for Medical Engineering (589831)

Gibt es Fördermöglichkeiten?

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg fördert die Veröffentlichung von Artikeln in Open Access. Bereitgestellt wurden für die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, die Pädagogischen Hochschulen, die Musikhochschulen sowie die DHBW insgesamt 50.000 EUR.

Hinweise, die Voraussetzungen für eine Förderung sowie den Förderantrag finden Sie im Internen Bereich.

Außerdem wird derzeit ein DFG-Antrag im Rahmen des Förderprogramms "Open-Access-Publikationskosten" vorbereitet.

Klären Sie vor Einreichen eines Manuskripts bereits die Förderfähigkeit Ihrer Veröffentlichung ab, damit die Funding Acknowledgement korrekt eingetragen werden kann.

Fragen und Antworten

Was ist Open Access? Was ist zu beachten? Ihre Fragen werden hier beantwortet.

Qualität von Open Access Veröffentlichungen?

Die Qualität von Veröffentlichungen wird in erster Linie über Peer-review-Verfahren sichergestellt. Das gilt für jede Publikationsform - unabhängig davon ob es sich um Open-Access- oder traditionelle Veröffentlichungen handelt. Daneben spielt die zuverlässige Langzeitverfügbarkeit der Artikel ebenfalls eine wichtige Rolle.

Die Hochschulleitung spricht sich ausdrücklich für das Publizieren in Open Access aus und empfiehlt, Publikationen bevorzugt in Zeitschriften zu plazieren, die einen Peer-review-Prozess implementiert haben.

Open-Access-Zeitschriften, die diese Verfahren anwenden, sind in diesen Verzeichnissen zu finden:

Beachten Sie in diesem Zusammenhang die Hinweise zu Predatory Publishing sowie die Kriterien nach Cabells. Neu erschienene Zeitschriften erhalten frühestens im dritten Jahr einen "Journal Impact Factor".

Beachten Sie außerdem die an der Hochschule Offenburg verbindlich geltenden DFG-Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis.

Was ist der "Goldene Weg"?

Die erstmalige Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Textes (Artikel, Buch- oder Konferenzbeitrag, Monografie) in einem Verlag (z. B SpringerNature, Elsevier, Nomos ....) in Open Access wird als "Goldener Weg" bezeichnet.

Um Qualität und Relevanz einer Veröffentlichung sicherzustellen, durchlaufen Beiträge die in Open Access erscheinen, die gleichen Peer-Review-Verfahren wie konventionelle Publikationen.

Unterschieden werden:

  • "Gold Open Access Zeitschriften"
    Die Zeitschrift enthält ausschließlich Open-Access-Beiträge.
  • "Hybride Zeitschriften"
    Die Zeitschrift enthält sowohl Beiträge in traditioneller Veröffentlichungsform als auch Open-Access-Beiträge.

Ein Publikationsvertrag regelt die Nutzungsrechte und Nutzungsbedingungen. Für Open-Access-Veröffentlichungen werden immer häufiger die Creative-Commons-Lizenzen angewandt.

Die Kosten einer Open-Access-Veröffentlichung werden in der Regel über Publikationsgebühren (APCs oder BPCs) getragen.

Was ist der "Grüne Weg"?

Wissenschaftliche Publikationen, die bereits bei Verlagen einen peer-review-Prozess durchlaufen haben und beim jeweiligen Verlag in "closed access" erschienen sind, werden zusätzlich auf nicht-kommerziellen Plattformen in Open Access veröffentlicht. Für diese Zweitveröffentlichungen können sog. Repositorien (Dokumentenserver, wie z. B OPUS-HSO, arXiv, ResearchGate) oder Webseiten der Autoren genutzt werden, sofern die entsprechenden Rechte vorliegen.

Die Regelungen, die Autoren in den Autoren- oder Verlagsverträgen vereinbaren, sollten auch ermöglichen, eine digitale Kopie in unserem institutionellen Repositorium (OPUS-HSO) abzulegen.

Im anglo-amerikanischen Sprachgebiet wird von "self archiving" gesprochen, das bei Repositorien durch die Betreiber gewährleistet wird. Da bei den Webseiten der Autoren keine Garantie für die langfristige Verfügbarkeit existiert, ist diese Form nicht zu empfehlen.

Was meint "Zweitveröffentlichung"?

Eine Verlagsveröffentlichung (erschienen in "closed access"), die - parallel oder zeitversetzt - in Open Access erscheint, wird als Zweitveröffentlichung bezeichnet.

Es gibt verschiedene Formen:

  • Preprint
    -> Beim Verlag eingereichtes Manuskript einer wissenschaftlichen Veröffentlichung, noch nicht begutachtet.
  • Postprint
    -> akzeptierte Textfassung, bereits begutachtet
    -> entweder als Verlagsfassung ("publisher's version", im Layout der Zeitschrift, zitierfähig) oder als Autorenfassung ("author's manuscript")

Im Autoren- oder Verlagsvertrag wird festgelegt, ob, wann und in welcher Form eine Zweitveröffentlichung erlaubt ist. Das Verzeichnis SHERPA/RoMEO bietet einen schnellen Überblick über die Autorenrechte einzelner Zeitschriften.

Für Veröffentlichungen bei deutschen Verlagen greift das Urheberrechtsgesetz, das in § 38 Absatz 4 UrhG das Zweitveröffentlichungsrecht für den Wissenschaftsbereich regelt. Es gelten folgende Voraussetzungen:

  • Beiträge müssen im Rahmen einer "mindestens zur Hälfte mit öffentlichen Mitteln geförderten Forschungstätigkeit" entstanden sein.
  • Die Beiträge müssen in einer "mindestens zweimal jährlich erscheinenden Sammlung erschienen" sein.

Gemäß Information des BMBF zum Zweitveröffentlichungsrecht ist eine Publikation "zur Hälfte mit öffentlichen Mitteln entstanden, wenn sie im Rahmen einer öffentlichen Projektförderung oder an einer institutionell geförderten Einrichtung produziert wird. Dies schließt nach überwiegender Ansicht auch die Forschung an den Hochschulen mit ein."

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, können Beiträge nach diesen Vorgaben öffentlich zugänglich gemacht werden:

  • Die Erstveröffentlichung liegt zwölf Monate zurück.
  • Es wird die akzeptierte Manuskriptversion verwendet.
  • Die Quelle der Erstveröffentlichung wird angegeben.
  • Es wird keine kommerzielle Nutzung verfolgt.
  • Es handelt sich um eine Online-Veröffentlichung.

Das Zweitveröffentlichungsrecht gilt selbst dann, wenn dem Verlag die ausschließlichen Rechte eingeräumt wurden. Allerdings kann im Verlagsvertrag oder den AGB das Zweitveröffentlichungsrecht nach §38 Abs. 4 UrhG explizit ausgeschlossen werden.

Die Schwerpunktinitiative Digitale Information der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisation pflegt eine umfangreiche FAQ zum Zweitveröffentlichungsrecht.

Worauf ist im Autoren- oder Verlagsvertrag zu achten?

Grundsätzlich gilt eine Veröffentlichung als geistiges Eigentum eines Urhebers und ist - ohne weitere Anmeldung - automatisch durch das Urheberrecht geschützt. 70 Jahre nach dem Tod aller Urheber erlischt dieser gesetzliche Schutz.

Im Falle einer Verlagsveröffentlichung werden Nutzungsrechte vom Autor an den Verlag übertragen. Geregelt werden diese Rechte in einem Autoren- oder Verlagsvertrag. Unterschieden wird zwischen

  • ausschließlichem Nutzungsrecht
  • einfachem Nutzungsrecht

Nur sofern ein einfaches Nutzungsrecht vereinbart wird, ist eine Open-Access-Veröffentlichung erlaubt. Streichen Sie ggf. Passagen oder nehmen Sie Vertragszusätze auf (Beispiele).

Was ist ein "Repositorium"?

Bildungs- und Forschungseinrichtungen betreiben Dokumentenserver, auf denen wissenschaftliche Materialien (Publikationen, Forschungsdaten) ohne Kosten bereitgestellt werden und frei zugänglich abrufbar sind:

  • Institutionelle Repositorien:
    Dokumentenserver einer einzelnen Einrichtung; gesammelt werden Publikationen oder Forschungsdaten der eigenen Mitglieder
  • Fachliche oder disziplinäre Repositorien:
    Dokumentenserver zu einer Fachdisziplin, unabhängig von einer Institution
  • Generische oder multidisziplinäre Repositorien:
    Dokumentenserver zu mehreren Fachdisziplinen, unabhängig von einer Institution

Die Betreiber von Repositorien gewährleisten die langfristige Aufbewahrung der Materialien. Gleichzeitig nutzen sie standardisierte Protokolle (OAI-PMH) für eine optimale Verbreitung der Metadaten und garantieren somit eine gute Sichtbarkeit der Dokumente.

Persistente Identifikatoren (wie DOI oder URN) sorgen für die eindeutige und dauerhafte Referenzierbarkeit der Materialien und machen sie zitierfähig.

Verzeichnisse institutioneller Repositorien:

Fachliche Repositorien:

  • arXiv -> Physik, Mathematik, Informatik, Biologie
  • re3data.org -> Verzeichnis von Repositorien für Forschungsdaten
  • Econstor -> Wirtschaftswissenschaften
  • SSOAR -> Sozialwissenschaften

Generische Repositorien:

Für Mitglieder der Hochschule Offenburg steht das institutionelle Repositorium OPUS-HSO zur Verfügung. Neben der Verwaltung frei zugänglicher Dokumente bietet das Repositorium die Möglichkeit, Dokumente ausschließlich im Hochschulnetz zu veröffentlichen.

Was sind "CC-Lizenzen"?

Creative Commons (CC) ist eine Non-Profit-Organisation, die standardisierte Lizenzverträge für Urheber entwickelt hat. Die Urheber legen mit CC-Lizenzen selbst fest, wie mit ihren rechtlich geschützten Inhalten umgegangen werden darf.

Sechs Lizenzverträge stehen zur Verfügung:
(Quelle: Klimpel, Paul: Freies Wissen dank Creative-Commens-Lizenzen. Berlin: iRights.info 2012)

Namensnennung 4.0 International
(Lizenzvertrag)
Neben dem Hinweis auf den Autor, die Quelle, Rechteinhaber und die Lizenz enthält diese CC-Variante keine weitere Einschränkung für den Nutzer. Er ist in der Verwendung des Werkes frei, kann es in jeder Form bearbeiten. Damit ist auch die Nutzung in remixes oder Mashups möglich.
Namensnennung-Share Alike 4.0 International
(Lizenzvertrag)
Auch dieser Lizenztyp erlaubt sowohl Bearbeitungen als auch kommerzielle Nutzungen. Bearbeitungen dürfen aber nur unter den gleichen oder vergleich-baren Lizenzbestimmungen veröffentlicht werden.
Namensnennung-Keine Bearbeitungen 4.0 International
(Lizenzvertrag)
Dieser Lizenztyp gestattet keine Bearbeitungen. Kommerzielle Nutzungen sind dagegen erlaubt.
Alle diese Lizenztypen gibt es ergänzt um das NC-Modul (noncommercial; keine kommerzielle Nutzung erlaubt). Aus den drei oben beschriebenen Lizenztypen werden dadurch sechs, nämlich noch zusätzlich:
Namensnennung-Nicht kommerziell 4.0 International
(Lizenzvertrag)
 
Namensnennung-Nicht kommerziell-Share Alike 4.0 International
(Lizenzvertrag)
 
Namensnennung-Nicht kommerziell-Keine Bearbeitungen 4.0 International
(Lizenzvertrag)
 

Um Forschung und Lehre so weit wie möglich zu unterstützen und so wenig wie möglich einzuschränken, sollten die Lizenzen CC-BY oder CC-BY-SA bevorzugt werden.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Seite Creative Commons Deutschland (CCDE) oder im Praxisleitfaden Open Content der Deutschen UNESCO-Kommission..

Was sind "APCs" bzw. "BPCs"?

Bei traditionellen Veröffentlichungen liegen die Publikationskosten beim Leser, der für den Zugriff auf ein gedrucktes oder elektronisches Werk bezahlt. Nachdem der Leser auf Open-Access-Veröffentlichungen entgeltfrei zugreift, decken alternative Geschäftsmodelle die - auch für Open-Access-Veröffentlichungen - anfallenden Kosten für Infrastruktur, für Betriebs- und Personalkosten ab.

Mit der "Article Processing Charge" (APC) bzw. "Book Processing Charge" (BPC) wurde ein Geschäftsmodell für Open-Access-Werke etabliert, das sich durchzusetzen scheint: Der Autor bzw. die Institution, der der Autor angehört, übernimmt die Publikationskosten für die Open-Access-Veröffentlichung.

Für die Deckung der Kosten stehen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Die im Rahmen des Drittmittelprojekts entstandenen Werke müssen gemäß den Bedingungen des Projektantrags in Open Access publiziert werden. Dafür stellt der Drittmittelgeber in der Regel entsprechende Gelder bereit (ggf. auf Antrag).
  • Institutionen richten Publikationsfonds für Open-Access-Veröffentlichungen ihrer Autoren ein.
  • Staatliche Stellen sowie die DFG bieten Fördermöglichkeiten an.

An der Hochschule Offenburg gibt es derzeit keinen eigenen Publikationsfonds. Trotzdem kann eine Förderung möglich sein. Informieren Sie sich über die bestehenden Fördermöglichkeiten.

Ausführliche Informationen zu den Geschäftsmodellen des Open Access finden Sie auf der Plattform open-access.net.

Weiterführende Informationen